Tradition und moderne Geschäftsideen

Im Jahre 1864 legte der alteingesessene Heidelberger Handwerker Heinrich Theodor Oberfeld mit der Gründung eines Zimmergeschäfts in Heidelberg, Am Rosenbusch, den Grundstein unseres heutigen Unternehmens. Im Laufe der nächsten Jahre wurde neben dem Zimmergeschäft der Handel mit Holz aufgenommen. Der Sohn des Gründers, Heinrich Oberfeld, lebte bis 1914 in Amerika und kehrte anlässlich des Todes seines Vaters nach Heidelberg zurück. Er übernahm das Zimmergeschäft und die Holzhandlung noch im gleichen Jahr.

1915 wurde von Heinrich Oberfeld zu dem bestehenden Geschäft eine Kohlenhandlung eröffnet, die sich aus kleinsten Anfängen zu der bedeutendsten Kohlenhandlung in Heidelberg und Umgebung entwickelte.

Im Jahre 1925 wurde ein Stadtbüro in der Friedrichstraße eröffnet und Heinrich Oberfeld übernahm zusätzlich eine Kohlen-Einkaufs-Genossenschaft. 1930 bezog er das Stadtbüro in der Theaterstr. 2 a. 1934 wurde das Anwesen Theaterstr. 16 / Plöck 97, das frühere Kulissenhaus des Stadt-Theaters, übernommen und ausgebaut. Dies wurde auch deswegen notwendig, da zu diesem Zeitpunkt das Zimmergeschäft, die Holzhandlung und die Kohlenhandlung der neu zu verlegenden Bahnlinie am Rosenbusch weichen musste. Im gleiche Zuge wurde ein großes, geräumiges Lager am Neuen Güterbahnhof übernommen. Dieses Gelände wurde später wesentlich ausgedehnt und speziell die Holzhandlung forciert.

Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Motorisierung des gesamten Fuhrparks eingeleitet. Auch in den folgenden Jahren wurde die Kohlenhandlung sowie die in Fachkreisen bekannte Schnittholzgroßhandlung dem laufenden technischen Fortschritt permanent angepasst.

Nach dem Tod von Heinrich Oberfeld im Jahre 1951 übernahm sein Sohn Theo Oberfeld die Geschicke der Firma. Mit Rücksicht darauf, dass im Rahmen der immer bedeutender werdenden Holzhandlung auch im größeren Umfang Zimmereibetriebe beliefert wurden, gab Theo Oberfeld den Geschäftszweig Zimmerei auf. Im Jahr 1954 verunglückte Theo Oberfeld bei einem Verkehrsunfall tödlich. Das Geschäft ging auf seine damals minderjährige Tochter Claudia Oberfeld über.

1955 wurde das damals noch neue Geschäft mit Heizöl in Angriff genommen. Es wurde eine Zusammenarbeit mit der ESSO AG vereinbart und durch ein geeignetes Heizöllager und moderne Tankwagen die Basis für diesen neuen Geschäftszweig geschaffen.
Somit ist es der Firma Oberfeld immer gelungen, die Kunden auch in Zeiten großer Engpässe vorbildlich zu versorgen.

Im Jahre 1980 wurde die Verwaltung der Firma von der Theaterstraße an den Güterbahnhof verlegt.

1989 wurde die Garten-Insel, eine über 800 qm große Ausstellung für "Holz im Garten", errichtet. Diese Ausstellung wurde bis zum Frühjahr 2001 von Grund auf erneuert.

Da die Brennstoffe aufgrund der leitungsgebundenen Energien immer mehr an Beudeutung verloren, wurde diese Abteilung zum Ende des Jahres 1999 aufgegeben.

Nachdem in den letzten Jahren die Holzfachhandlung immer mehr ausgebaut und speziell im Bereich moderne Bodenbeläge – Fertigparkett, Korkparkett, Laminatboden etc. – und Türen, vergrößert wurde, wird damit das gesamte Sortiment einer modernen Holzfachhandlung abgedeckt. Mit diesen Maßnahmen wurde die Grundlage für die weitere positive Entwicklung der Firma gelegt.

 

2010 erfolgte der Umzug in ein neues Domizil nach Leimen. Besonderes Herzstück ist die große und einzigartige Ausstellung von über 70 Musterflächen im Bereich Bodenbeläge und Türen.

2016 übernahm die Familie Raible den Betrieb und führt diese nun unter dem Namen Holz Oberfeld GmbH weiter. Neuer Schwerpunkt des Unternehmens: Bodenbeläge, Türen und Zubehör.

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